Der schwierige Alltag von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen


Im Alltag von Angehörigen und den von ihnen zu pflegenden Personen ist die Belastung durch die tägliche Betreuung sehr hoch, so dass die geistige Aktivierung für beide Seiten oft zu kurz kommt. Die permantente körperliche und seelische Beanspruchung führt häufig zur Erschöpfung, so dass an Aktiväten, die einen geistig fordern und Spass machen, kaum zu denken ist. Nur wenigen gelingt die Balance zwischen dem “Pflegen” einerseits und dem “auch mal an sich denken” andererseits. Da Urlaub und Kuren meist auch nur selten möglich sind, ist es wichtig,  auf die geistige und seelische Gesundheit aller Beteiligten zu achten und  mit kleinen Übungen im Alltag der geistigen Unterforderung entgegen zu wirken.

Um hier aufzuklären, gestalte ich in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle PflegeEngagement einen Informationsnachmittag.
Ich gebe Auskunft  über die Hirnleistungen und deren Veränderung im Alter  und zeige spielerische Möglichkeiten der geistigen Aktivierung. Die Übungen sind mit Gegenständen aus dem Haushalt durchführbar und aufgrund ihrer Vielseitigkeit ideal für den Alltag. So erleben Hochbetagte oder auch demente Menschen wunderbare Momente und somit auch die oft vermisste Lebensfreude.
Nicht nur der zu Pflegende, sondern auch die pflegenden Angehörigen, sowie alle Senioren benötigen immer wieder neue Aufgaben für ihr Gehirn, um dies in seiner Arbeitsfähigkeit lange zu erhalten und dem Abbau vorzubeugen.
Dienstag, den 07.08.2012 um 16.00 Uhr
in der Begegnungsstätte WIR IM KIEZ
Koppenstraße 62, 10243 Berlin

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